School shootings und andere Amokläufe Ich erinnere mich, es war zu Beginn der sechziger Jahre in einer rheinischen Kleinstadt, da hatte ich einen Schulfreund, der war begabt und phantasievoll, kam, wie man damals sagte, aus gutem Haus, hatte und machte… Weiterlesen →
Zum 50. Geburtstag einer künstlichen Person, die immer schon mehr als eine Modepuppe war Meine Güte, Barbie wird nun auch schon fünfzige Jahre alt! Na schön, das ist heutzutage kein Drama mehr. Nichts, was man nicht mit ein paar neuen… Weiterlesen →
Leicht gereizte Anmerkungen zu Florian Henckel von Donnersmarck, dem Oscar für „Das Leben der Anderen“ und deutschtümelndem Medien-Hype Klar erzielen deutsche Filme immer mal wieder zuhause und international Erfolge, und klar sind es nicht immer die künstlerisch und politisch originellsten… Weiterlesen →
Antisemitische Sprechweise, Glaubenssache und metaphysische Verlockung des postfaschistischen Geistes: Die Holocaustleugnung ist die wohl radikalste Form, die Rollen von Opfer und Täter zu vertauschen. Auf den ersten Blick scheint die Leugnung des Holocaust nichts anderes zu sein als ein Kurzschluss… Weiterlesen →
Hulot, und wie er die Welt sah: mit einem Lächeln Die Filme von Jacques Tati Es gibt Hollywood und Europa, es gibt das Realistische und das Phantastische im Film, es gibt Slapstick und Romantik, es gibt das Altmodische und die… Weiterlesen →
1 Backstories. Robert Smith und seine Freunde kommen aus den mehr oder weniger behüteten Verhältnissen der Neubaustadt im Süden; das Elend kommt eher von innen; noch ist hier die »Abstiegsangst« größer als die Lust der Regression. »Ich habe damals Bücher… Weiterlesen →
Das Kino ist schon oft gestorben, am prächtigsten in Breitwand-Filmen. Die Retrospektive der Berliner Filmfestspiele ist dieses Jahr einem ausladenden Format gewidmet Jedes Bild hat einen Rahmen, der es begrenzt. Sonst wäre es kein Bild, sondern ein Teil von etwas… Weiterlesen →
Ein Helau für die Entkarnevalisierungs-Maschine In der westlichen Mitte unserer Republik gibt es einige Städte, deren unglückliche Bewohner vor die Erreichung der eigentlichen Triebziele im allwinterlichen „Karneval“, nämlich Alkoholrausch und Geschlechtsverkehr (in der Regel indes eher missglückte Vermischungen von beidem),… Weiterlesen →
Walkürenritt, Western Style Trotz Tom Cruise rückt die Figur Stauffenberg in den Hintergrund. Was zählt, ist die Tat. Der Film „Operation Walküre“ zerlegt den Mythos in Einzelteile – und hilft ihm so aus der Falle. Manchmal, verehrter Siegfried Kracauer, gehen… Weiterlesen →
Warum es so schwer ist, die „Bild“-Zeitung zu kritisieren. Und warum man es dennoch machen sollte Niemand liebt die Bild-Zeitung. Von den Verächtern, den Kritikern und den Opfern der knalligsten, auflagenstärksten und mittlerweile sogar „meist zitierten“ deutschen Zeitung ganz abgesehen,… Weiterlesen →
Zehn Filme, die unter die Haut gehen Krzysztof Kieslowski hat die zehn Gebote verfilmt Es gibt solche Filme: Sie treffen einen mit einer Wucht, auf die man nicht vorbereitet ist. Und dann lassen sie einen nicht mehr los. Bilder haben… Weiterlesen →
Bilder-Welten und Gegen-Bilder I Eine DVD, warum auch nicht, dient erst einmal der Unterhaltung. Sie ist eine Ware. Sie kommt als Teil eines Verwertungszyklus über uns: Kino – Bezahlfernsehen – Leih-Disc – Kauf-Disc – Free TV – Special Price –… Weiterlesen →
Versuch, Mark Terkessidis´ kluge Analyse zur neuen Bürokratie noch um ein paar Gedanken zu erweitern Jede Bürokratie hat für das Machtsystem, dem es dient und das sie generiert, drei wichtige Aufgaben, zwei davon für dieses angenehm, die dritte, sagen wir… Weiterlesen →
Es gibt Musik, die eine traurige Stimmung erzeugt oder verstärkt, Musik, die an traurige Momente erinnert und zu traurigen Anlässen gespielt wird, und schließlich Musik, die von Trauer handelt. Was aber ist traurige Musik? (Musik, die nicht wegen oder für… Weiterlesen →
Die Schönheit des Scheiterns In seiner Autobiografie erzählt Regisseur Volker Schlöndorff von sich und dem unglücklichen Bewusstsein des deutschen Films Volker Schlöndorff ist ein sympathischer Mensch und ein ehrbarer Filmemacher; ohne ihn kann man sich die Geschichte des neuen deutschen… Weiterlesen →
Eine letzte üble Nachrede auf George W. Bush in zehn Einlassungen zur Tragödie und Groteske der Macht des »schlechtesten Präsidenten aller Zeiten«. 1. Hamlet Eine Tragödie der Macht besteht darin, dass einem Menschen, der weder seelisch noch geistig dafür geeignet… Weiterlesen →
Die Schönheit des Scheiterns In seiner Autobiografie erzählt Regisseur Volker Schlöndorff von sich und dem unglücklichen Bewusstsein des deutschen Films Volker Schlöndorff ist ein sympathischer Mensch und ein ehrbarer Filmemacher; ohne ihn kann man sich die Geschichte des neuen deutschen… Weiterlesen →
Ginge das mit der Kunst nicht auch unternehmerfreundlich? Ein Antrag auf Abschaffung der Künstlersozialversicherung. Und was er uns zu sagen hat Welche Geschichte machen wir aus diesem Satz? „Der Bundesrat fordert, dass die Künstlersozialversicherung abgeschafft oder zumindest unternehmerfreundlich reformiert wird“…. Weiterlesen →
David W. Griffiths kinematografische, aber ideologisch eklige Pioniertat »Birth of a Nation« erscheint jetzt auf DVD. Birth of a Nation«, das ist einerseits die Geburt des epischen Films, die Emanzipation von Jahrmarkt-Atraktion und schneller Vergnügung. Einer der ersten Filme, die… Weiterlesen →
Oder: Die rückwärtige Familiengeschichte. Warum die alte Tante Sozialdemokratie endlich ihren Frieden gefunden hat Nun ist er also doch gegangen, der Onkel Bräsig. Gerade wollten wir ihn uns für den Augenblick noch als tapferen Menschen vorstellen. Dem gegen die klammheimliche… Weiterlesen →
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