Ausstellung ÜBER WUT – ON RAGE Haus der Kulturen der Welt, Berlin 14.03. bis 09.05.2010 Wenn das Kino ein „rêve exterieur“ ist, wie Jean-Luc Godard sagt, ein projizierter, veräußerter Traum, dann geht es darin, ganz nach Sigmund Freuds Traumlehre, vor… Weiterlesen →
Sex, Gewalt und gute Laune in der Maske reiner Unschuld Ist es möglich „South Park“ zu mögen? Diese krude Mischung aus betont roher Legetechnik-Animation, Kinder-Niedlichkeit und erbarmungsloser Geschmacklosigkeit? Diese hemmungslose Mischung aus Gesellschaftssatire, Fäkalhumor und gezielter Beleidigung aller Mächtigen, Ohnmächtigen… Weiterlesen →
„Robocop“ war der erste echte amerikanische Film des Regisseurs Paul Verhoeven. Nach seinen Erinnerungen waren es die Produzenten, die behaupteten, man könne einen amerikanischen Film nur drehen, wenn man auch in Amerika lebe. So war dieser Film, Science Fiction hin,… Weiterlesen →
Das zweifache Objekt. Ein Spielfilm, natürlich, erzählt in der Regel eine Geschichte. Eine Geschichte ist einerseits die Kunst, auf eine Weise Menschen und Objekte im Raum und in der Zeit zu bewegen, die für den Empfänger so oder so einen Sinn… Weiterlesen →
Satanische Passage durch das Kino Das Göttliche, so haben wir früh erfahren, ist sehr weit weg in den Himmeln und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Der Teufel aber, das ist seine Stärke, ist immer hier und jetzt. Und er wirft einen… Weiterlesen →
1 Wahrscheinlich hat alles mit Huckleberry Finn angefangen. Ich meine, Rock’n’Roll, das ist die Musik, die entstand als Huck und Nigger Jim, der weiße Junge und der entlaufene Sklave, den Mississippi runter fuhren. Und sogar, wenn sie zusammen alt wurden,… Weiterlesen →
TEIL I VORSPANN Es war ein kalter Winter in Berlin. Ein Berlinale-Winter. Gezeigt worden war gerade eben ein Defa-Film, ich glaube, es war „Jörg Ratgeb“ (möglicherweise schieben sich da aber auch zwei Erinnerungen ineinander). Das Publikum, ohnehin nicht eben zahlreich… Weiterlesen →
Süße Revolution Bernardo Bertolucci blickt zurück. Sein Film „Die Träumer” schwelgt in der Kinogeschichte und erotisiert den Mai 68 Bernardo Bertoluccis Privatmythologie ist auf eine gelegentlich groteske Art „ödipal”. Beinahe jeder seiner Filme ist um einen rituellen und symbolischen Vatermord… Weiterlesen →
Zum 400. Todesjahr wird der Barockmaler Caravaggio als Meister der Sinnlichkeit, als Erfinder der modernen Kunst gefeiert. Eine Huldigung. Der Kerl hatte offensichtlich ein aufgeregtes Leben. Voller Lust und Zorn scheint er sich in die Gefahren gestürzt zu haben, zwischen… Weiterlesen →
Mit einem Mal scheint da, wie man so sagt, ein Damm gebrochen. Es ist nicht ein skandalöser Fall von Missbrauch, nicht eine Institution, nicht eine einzelne pädagogische Kultur – wir wären kurz davor, den Missbrauch als Wesen unseres pädagogischen Systems… Weiterlesen →
Mit Tim Burtons Film „Alice im Wunderland“ erscheint die jüngste Interpretation der Geschichte, die der britische Schriftsteller und Mathematiker Lewis Carroll 1865 veröffentlichte: prominent besetzt, mit phantastischen Computergrafik- und Ausstattungsphantasien. „Es ist ein so großer Teil unserer Kultur“, sagt der… Weiterlesen →
Die Sparks haben eine Radio-Oper geschrieben. Das ist schon mal gut, und die Erzähl-Idee dazu ist beinahe noch besser: Der schwedische Filmemacher Ingmar Bergman, Angst-ridden, existentiell auf der Suche nach Wahrheit und Ich wie je, gerät in die Glitzerwelt von… Weiterlesen →
Laudatio von Georg Seeßlen Wer einen Künstler preisen will, der muss wohl damit herausrücken, was er für die ideale Kunst zur Zeit und wen er für einen Künstler hält, der dem nahe kommt. Und genau darum soll es im folgenden… Weiterlesen →
New Clint Eastwood set won’t entirely make your day (The Washington Post) mehr lesen… Warner Bros has released an ultimate 35-film Clint Eastwood retrospective touted as the largest ever DVD box set featuring a single artist. Clint Eastwood: 35 Films, 35… Weiterlesen →
Georg Seeßlen, Markus Metz: Vom Alpha & Omega der digitalen Restauration des filmischen Zukunftsbildes Ein klobiges, nicht gerade herausgeputztes Bürohaus am Münchner Stadtrand. Draußen scheint die pittoreske Ödnis auf die Kamera eines Wim Wenders oder David Lynch zu warten. Drinnen haben… Weiterlesen →
Georg Seeßlen: Neoliberalismus, das ist nicht nur eine fundamentalistische Steigerung der freien Marktwirtschaft, sondern auch eine Form des Regierens. Genauer gesagt: Im Neoliberalismus fragen sich die Regierten, die Verlierer wie die Gewinner, wozu man eigentlich noch eine Regierung braucht. Gehört das… Weiterlesen →
Georg Seeßlen: Deutsche Pop-Musik von Qualität und Charakter Pop-Musik von Qualität und Charakter gerät in Gefahr, ins Feuilleton zu kommen. Und dann geht das los: Kaum ist das Label „Diskursrock“ entstanden, sprechen die Authentizisten bereits von „Feuilleton-Rock“, und, wenn sie schlecht… Weiterlesen →
Georg Seeßlen, Markus Metz: Die Krise ist noch lange nicht überstanden So ehrlich dies nicht zu verschweigen, sind unsere Politiker immerhin. Das betrifft nicht nur die Finanz- und Wirtschaftskrise. Gemeint ist auch eine Krise in der sozialen Balance und in… Weiterlesen →
Nicht jeder angelsächsische Filmschauspieler benötigt eine Grundierung als Shakespeare-Darsteller. Aber schaden tut es auch nur selten, und im Fall des Kanadiers Christopher Plummer hat es definitiv nicht geschadet. Um genau zu sein: Bei Christopher Plummers größeren Filmrollen kann man sich… Weiterlesen →
Eine Melancholie, die sich als Vernunft tarnt, oder: Das Eichhörnchen denkt mit Spirou, mein Freund, besonders glücklich habe ich dich selten gesehen. Eher vermutete ich in dir einen, der sich in totgesagten Parks herumtreibt. Nicht, dass du keinen Spaß gehabt… Weiterlesen →
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