Autoren über Kunst und Leben

Autor Georg Seeßlen

Der Besondere und seine Wiederkunft (Karl-Theodor zu Guttenberg)

Neues von der Deutschland-Saga So, jetzt ist es passiert. Man hätte es ja kommen sehen können. Weil man ihm halt alles durchgehen hat lassen, dem Buben. Da muss einer doch meinen, es geht alles so. Aber es geht dann eben… Weiterlesen →

In einer besseren Welt (Susanne Bier)


Blick in den Himmel  
In Susanne Biers „In einer besseren Welt“ sieht man einem großen Film beim Kleinerwerden zu Das happy ending ist für Kinofiguren, zumal wenn es zu früh, zu schnell und zu umfassend kommt, häufig ein vergiftetes Geschenk…. Weiterlesen →

Der Fall Guttenberg & der teutonische Berlusconismus

Jedes der europäischen Länder auf dem Weg in die Postdemokratie bekommt den Berlusconismus und seine Vertreter, die es verdient. In ihrer äußeren Erscheinung und in ihrer back story mögen sie sehr unterschiedlich sein, die Postdemokraten in Italien, Frankreich, Russland, Polen… Weiterlesen →

Ingmar Bergman – Der Anti-Fellini

Ingmar Bergman war melancholisch, tiefgründig, lutherisch – aber das Kino war für ihn ein Ort der Träume. Eine Annäherung an den Hochneurotiker Wenn man will, und es ist schwer, der Versuchung zu widerstehen, kann man das Gesamtwerk von Ingmar Bergman… Weiterlesen →

Georg Seeßlen im Gespräch: Über Filmkritik

Worin sehen Sie ihre Rolle als Filmkritiker? Das Glückliche am Beruf des Filmkritikers ist es, dass er mehrere und höchst unterschiedliche Aufgaben hat, sowohl in der Praxis seiner politischen Ökonomie (die Kunst, zugleich auf dem Markt zu überleben und in… Weiterlesen →

Perforierte Wirklichkeiten

Anmerkungen zum Dokumentarischen, das auf der Bühne seinen neuen Raum findet. Oder warum man sich von Rimini Protokoll eine andere Form von Aufklärung versprechen kann Das Dokumentarische musste sich in den neunziger Jahren einer Neubestimmung unterziehen lassen. Auf der einen… Weiterlesen →

Cybersex & fuck machines

Warum im post-post-pornographischen Blick die Maschine das Zentrum des Bildes besetzt Erst einmal eine einfache Beobachtung: Die Maschinen werden immer menschlicher und die Menschen immer maschineller. Weiß ja jeder. Doch ist die Menschlichkeit der Maschinen von grundsätzlich anderer Art als… Weiterlesen →

Emanzipation im Fernsehen: Das Glück der Karrierefrau

Das deutsche Fernsehen zeigt, wie Frauen von heute Sexualität und Ökonomie patent miteinander verbinden. Viel Drehbuchfantasie benötigt man dazu nicht, im Gegenteil: Narrative Vergewisserung mag man so etwas nennen. Deutsche Frauen im Idealtraum des deutschen Fernsehens erben sehr regelmäßig irgendwo… Weiterlesen →

Ingmar Bergman und die Psychoanalyse (WDR 08.02.2011)

Der cineastische Seelenfoscher Ingmar Bergman war einer der Filmregisseure, mit denen die Moderne ins Kino einzog. In Filmen wie „Persona“, „Szenen einer Ehe“ oder „Von Angesicht zu Angesicht“ lotete er Grundfragen der menschlichen Existenz aus. Kein Wunder, dass er fasziniert… Weiterlesen →

Kleinigkeiten

Georg Seeßlen über den Widerstand der Citoyens, weise und dumme Menschen und das Verfassen von Büchern getidan zitiert: …Wenn ich behaupte, der Widerstand der Citoyens gegen die Abschaffung von Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sei notwendig aber auch schön, so versuche ich damit,… Weiterlesen →

Die Freiheit. Die Gerechtigkeit. Die Solidarität.

IDEENSKIZZE FÜR EIN PROJEKT ZUR THEORETISCHEN BEGRÜNDUNG DES ZIVILEN UNGEHORSAMS GEGENÜBER DER ABSCHAFFUNG VON FREIHEIT, GERECHTIGKEIT UND SOLIDARITÄT DURCH FINANZKAPITALISMUS UND POSTDEMOKRATIE getidan zitiert: …. Spätestens, wenn der Bourgeois zur Wahrung seiner Profitinteressen den Polizeiknüppel gegen seinen Bruder und seine… Weiterlesen →

Tron – Legacy (Joseph Kosinski)

Das elektronische Reenactment Der Blockbuster „Tron – Legacy“ und das 1001. Gesicht des Helden oder was wir schon immer über die eigene Funktion in der digital verwandelten Welt wissen wollten Für etliche Jahre machte unter Hollywoods Drehbuchautoren und Regisseuren das… Weiterlesen →

Klassenlektüre, oder Warum Zeitschriften wie „Brigitte“ und „Schöner Wohnen“ mit der Umwandlung von Luxusträumen zum Reality Casting Erfolg haben

Vermisst ihr sie nicht, die staubfreie Schönheit? Jetzt gibt es nur noch Reality Print-Medien? Das ist das quietschbunte Zeug in den Regalen, das laufend teurer, gleicher und doofer wird. Es ist das Zeug, dessen Hersteller unentwegt jammern. Die einen jammern,… Weiterlesen →

Black Swan (Daren Aronofsky)

Vom Sterben des Schwans Daren Aronofskys filmische Befreiung des getanzten Mythos In Daren Aronofskys Filmen – dies ist sein fünfter – kann man Menschen beim Verrücktwerden bzw. beim Sterben zusehen. Nicht gewöhnlichen Menschen, nicht einmal gewöhnlichen Helden, sondern jenen bizarren… Weiterlesen →

Etwas vom Roten Stier, gedruckt

„Die Leserinnen und Leser des Frankfurter Qualitätsblatts dürfen sich ab 30. Januar 2010 an jedem letzten Samstag des Monats auf exklusive Reportagen, spannende Porträts und Interviews aus der vielfältigen Welt von Red Bull freuen.“ (Originalton www.redbull.de) Heiko Hager, Gesamtanzeigenleiter G+J… Weiterlesen →

TRASH – Eine Liebeserklärung in zehn Kriterien

Trash ist eine Art von Pop-Produktion, die ökonomisch, „kulturell“ und sozial am unteren Ende der Skala angesiedelt ist (A-Film, B-Film, C-Film, Trash Movie) und dort unten die Möglichkeit hat, sich so viele Freiheiten herauszunehmen, dass man die ganze Hierarchie auf… Weiterlesen →

Der Affe im Film

[media id=31] Georg Seeßlen: 
King Kong, Cheeta und der Planet der Affen. Der Affe im Film Vortrag im Affenhaus, Zoo Basel, 06.11.2008 Eine Veranstaltungsreihe von flyingscience.ch

Der Glaube an die Wissenschaft

Von Markus Metz und Georg Seeßlen gesendet: 09.12.2010 auf SWR2 Wissen Im 19. Jahrhundert wurde das magisch-religiöse Weltbild durch ein wissenschaftliches abgelöst. Nicht nur der Lauf der Planeten oder die Zusammensetzung der Stoffe, sondern auch die Seele des Menschen und der… Weiterlesen →

Herlinde Koelbl: Mein Blick – Fotografien

Herlinde Koelbl: „Ich interessiere mich für Menschen. Aber es muss weitergehen als unter die Oberfläche. Das ist das ganze Geheimnis.“ [nggallery id=5] Wie man den Körper sichtbar macht Bemerkungen zu einer Herlinde Koelbl-Ausstellung Fotografieren ist keine Kunst. Sondern Fotografie ist verschiedene… Weiterlesen →

Karoshi für alle! Oder Totarbeiten als neuer Extremsport in der Mittelschicht

Ein weiterer Bericht aus der Hölle „A Cowboy’s Work is Never Done“, so sang einst, klagend und stolz, einer, der es wissen sollte. Jene Arbeit, die Natur in Besitz verwandelt, kann nie erledigt sein, nicht einmal, was die Ordnung eines… Weiterlesen →

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